Abstecher

1985
Der heute umgebaute DDR-Dienstleistungswürfel wird gebaut. Der Friseurbetrieb VE-DLB (der Volkseigene Dienstleistungsbetrieb) beschäftigte 15 Mitarbeiter auf 314 m² Salonfläche im 1.OG des Würfels. Damen- und Herrensalon waren damals noch getrennt. Es befanden sich zwei Büros im Laden: das Büro der Bereichsleitung Marzahn und das der Salonleitung. Auch in diesen Salon gehörte natürlich ein Kosmetikbereich mit drei Kosmetikerinnen und vier Kabinen. Interessant: Wegen des enormen Kundenandrangs gab es Wartezeiten von 4 bis 6 Wochen.

1990
Die Treuhand übernimmt den gesamten VE-DLB mit 33 Salons in Ostberlin. Kurse und Motivationslehrgänge sollen gut ausgebildeten Friseusen und Kosmetikerinnen die „Marktwirtschaft nahe bringen“.

1992
Am 1. März tritt Friseurmeisterin Elvira Rogge die Stelle der Salonleiterin im Frisiersalon in der Oberweißbacher Strasse an. Sämtliche Treuhandsalons werden zur privaten Übernahme angeboten.

1993
Privatisierung: Frau Rogge übernimmt das Geschäft als selbständiger Unternehmer mit 9 Friseusen und einer Kosmetikerin aus dem alten Dienstleistungsbetrieb.

1995
Der neue Investor beginnt mit dem Umbau des alten Dienstleistungs-Würfels in das neue „Talcenter“. Das bedeutet nicht nur für den Friseurbetrieb: Umziehen! Und zwar für ein Jahr in einen Container als Behelfssalon auf dem Parkplatz hinter der Baustelle.

1997
Das neue „Talcenter“ ist fertig! Nach umfangreicher Ausbauarbeit in Eigenleistung zieht der Salon in sein heutiges Domizil.

1998
Salon Rogge bekommt Nachwuchs: Salon Luise wird gegründet. Benannt nach Tochter Luise Rogge entsteht im Blumberger Damm 156 ein kleiner Salon mit zwei Mitarbeiterinnen.

2002
Frau Rogge lässt sich endlich zur Erstellung der Salon-Homepage überreden. Gleichzeitig bekommt Salon Rogge ein neues Logo.

2004
Das Doppelhochhaus gegenüber dem Salon Rogge, das seit 2003 leerstand, wird endlich abgerissen.

2007
Salon Luise wird im November aufgelöst. Er konnte sich leider nicht alleine tragen.

2008
Das Tal-Center wird erweitert. Dort, wo einst ein großes Doppelhochhaus stand, entstehen Gewerberäume für die Lebensmittelmärkte REWE und PENNY mit einer Parkfläche für ca. 200 Fahrzeuge. Dadurch verlagert sich unser Salon weiter in die Mitte des Tal-Centers. Das bedeuete für uns: bessere Atmoshäre, viele Parkplätze und mehr Kundschaft.

2009
Frau Rogge versucht sich in der Kunst und integriert ihre Werke in Acrylmaltechnik seit September mehr und mehr in die Salongestaltung. Natürlich sind diese Gemälde auch käuflich zu erwerben. Über die äußerst positive Reaktion vieler unserer Kunden freuen wir uns sehr.

2010
Die im Salon ausgestellten Gemälde kann man nun auch auf unserer Webseite finden. Unter „Kunst im Salon“ werden ab jetzt alle aktuellen Werke von Frau Rogge zu sehen sein.